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AUERBERG: Markenentwicklung

    Radikal subjektiv.

    Was passiert, wenn sich die vielfach ausgezeichneten Produktdesigner Alfredo Häberli, Christoph Böninger, Daniele Dalla Pellegrina, Emanuela Frattini Magnusson, Fritz Frenkler, Herbert Schultes, James Irvine und Tobias Grau zusammentun und jenseits industrieller Normen, jenseits von Marketinglogiken oder Moden Produkte entwickeln? Sie verlassen die gewohnten Wege und überraschen: in Form, Funktion und Material. Im Auftritt, in der Zugänglichkeit, in den Geschickten. Und im Vertrieb. Es entsteht ein neuer Ort, ein Fiktions- und Ruhepunkt, ein Lustgefühl. Was könnte dafür besser stehen als der Name des ersten Treffpunkts, der das Neue, den Wechsel, den Wandel in sich trägt, der das Tal – die Aue – und den Berg zusammenbringt: AUERBERG.

    AUERBERG ist ein Label von Designern und Architekten für Menschen, die gute Gestaltung lieben. Kein Programmdiktat schränkt den Gestaltungswillen der Designer ein. Als Produktautoren sind sie ausschließlich ihrem eigenen Anspruch verpflichtet. Das führt sie an die Grenzen des Machbaren: Es macht AUERBERG zum Produktlabor, in dem tiefe Erfahrung auf unbändige Neugier trifft. Wie verhält sich Aluminium unter enormem Druck? Kann es ein Produkt geben, das sowohl bei der Herstellung wie bei der Entsorgung keinerlei Abfall hinterlässt? Wie kann man das Trocknungsverhalten von Porzellan schon im Entwurf kalkulieren?

    AUERBERG stellt Autoren-Produkte in Klein- und Kleinstserien her und verschafft ihnen Zugang zum Markt. In enger Zusammenarbeit mit dem Initiator Christoph Böninger hat KOCHAN & PARTNER das Markenprofil entwickelt und die visuellen wie kommunikativen Grundlagen erarbeitet. Die Wortmarke, die an zentraler Stelle – auf der »Berghöhe« – die Richtung wechselt und damit die Berechtigung unterschiedlicher Standpunkte und Sichtweisen in den Blick nimmt. Und sich entsprechend umbrechend auf den AUERBERG-Medien vom Briefpapier bis zur Briefhülle wieder findet. Diesem Gedanken folgt auch der Claim: AUERBERG. Radikal subjektiv. 

    Auch wenn der Vertrieb überwiegend online über die Website erfolgt, ist die Kommunikation natürlich durchgängig crossmedial angelegt: Ein an das klassische Skizzen- und Notizbuch von Designern und Architekten erinnernder Katalog erzählt die persönliche Geschichte des Designers zu seinem Produkt. Diese »Stories Behind« binden die höchst unterschiedlichen Produkte in den Markenrahmen von AUERBERG ein. Eben radikal subjektiv.