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iDD: 3. Deutscher Designerkongress

    Der Wahnsinn hat Methode.

    Die zündende Idee kommt, wenn die Zeit reif ist. Ganz unvermittelt ist sie da, scheinbar ein Zufallsprodukt, das Kreative aufgrund ihres Talents, eines exzentrischen bis wahnsinnigen Charakters oder qua Vererbung geschenkt bekommen. Doch der Wahnsinn hat Methode. Der 3. Deutsche Designerkongress widerlegt den Mythos von Kreativen, die in ihrem Lieblings-Café sitzen und mit Kugelschreiber die ultimative Idee auf eine Papierserviette skizzieren.

    Kreativität braucht Freiraum und Struktur – gutes Design ist zumeist Ergebnis eines systematischen Entstehungsprozesses. Wie gehen die verschiedenen Designdisziplinen an ihre jeweiligen Aufgabenstellungen heran? Welche Methoden lassen sich übertragen? Was können wir voneinander lernen?

    Im Spannungsfeld zwischen ungerichteter Kreativität und systematischem Prozess, zwischen Mode-, Produkt- und Grafikdesign galt es, ein Erscheinungsbild für den Kongress zu entwickeln, das sowohl die gestalterischen Grundlagen der iDD aufgreift als auch die Basis für den Reihengedanken legt. Ohne das Thema »Der Wahnsinn hat Methode« zu vernachlässigen! Die Zahl »3« wird dabei zum zentralen Motiv, das iDD-Grün emotional bestimmend und die Typografie als grafische Klammer verwendet: auf Namensschildern, Plakaten, Flyern, Website und Social Media ...